Ergebnisse Untersuchung Wohnungsbau

Pressemitteilung vom 19. Januar 2018
Januar 2018: Wohnungsbau mit strategischen Defiziten - Smarthome- und Elektromobilitäts-Infrastruktur in der Planung neuer Immobilien noch bedeutungslos. Schon 2 Mio. Haushalte nutzen Smarthome-Technologien. Von den 325.000 in 2017 fertiggestellten Wohnungen verfügen jedoch nur 700 (2 Promille) über eine moderne Smarthome-Infrastruktur. In 2022 wird die Angebotslücke an geeignetem Wohnraum knapp 8 Mio. Haushalte betreffen. Smarthome-Technologie mit Alexa & Co. bleibt damit dem „Do it Yourself“-Markt vorbehalten. Bemerkenswert ist auch, dass angesichts des geplanten Übergangs zur E-Mobilität nur ein verschwindend geringer Anteil neuer Immobilien mit Ladestationen für E-Mobile ausgestattet ist. Dabei sind die Mehrkosten zur Problemlösung nur minimal.
Wohnungsbau mit strategischen Defiziten_
Adobe Acrobat Dokument 285.6 KB
Schaubild Mehrfamilienhaus mit Verbindung Sonder- und Gemeinschaftseigentum
Wohnungsbau wie vor 150 Jahren?
- Smarthome und e-Mobilität bedeuten neue, bisher kaum beachtete Herausforderungen –
Vor ca. 150 Jahren kam die Warmwasserversorgung in die Wohnungen, vor 130 Jahren kam der Strom ins Haus, vor 120 Jahren wurde das Stockwerkseigentum begründet und 1951 mit dem WEG die Trennung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum begründet. Die Zentralheizung folgte gleichfalls in den 50er Jahren und seither hat sich nichts verändert.
Smarthometechnik und Anschlüsse für e-Cars und e-Bikes werden vom Wohnungsbau derzeit ignoriert, obwohl bereits 2 Mio. Haushalten Smarthome-Geräte nutzen.
Darum geht es: es fehlen bei knapp 99,8% aller in 2017 neu gebauten Wohnungen eine oder mehrere Ladestationen bzw. eine Smarthome-Infrastruktur. So sollte es aussehen:
Jede Wohnung ist hier per Netzwerk- und Stromkabel mit den Einrichtungen im Gemeinschaftseigentum verbunden. So kann z.B. der Ladestand des Fahrzeugs abgefragt oder die Waschmaschine aus der Wohnung gesteuert wer
Querschnitt-Mehrfamilienhaus-mit-Verbind
JPG Bild 177.6 KB